Warum Martin nur den halben Mantel gab

Martin war ein Soldat des römischen Heeres. Eine oft erzählte Erklärung lautet: Die eine Hälfte des Soldatenmantels gehörte dem Kaiser, nur über die andere durfte er selbst bestimmen – und genau die hat er verschenkt. Die Legende verlegt die Begegnung vor das Stadttor von Amiens im heutigen Frankreich. Sicher belegen lässt sich die Erklärung mit dem Kaiser nicht, aber sie hilft Kindern zu verstehen, dass Martin alles gab, was ihm gehörte.

Übers Teilen ins Gespräch kommen

Beim Ausmalen lässt sich gut fragen: Was hast du schon einmal geteilt? Was fällt dir schwer herzugeben? Zwei Kinder können sich auch ein Blatt teilen, das eine malt Martin, das andere den Bettler. Den Reiter hoch zu Ross findest du bei St. Martin auf dem Pferd.