Wie malt man eine Winterlandschaft, die nach Kälte aussieht?

Das Geheimnis ist, den Schnee nicht ganz weiß zu lassen: Ein zartes Hellblau oder Fliederlila an den Schattenseiten von Hügeln, Dächern und Tannenzweigen lässt die Schneedecke dick und weich wirken, während die Sonnenseite einfach Papierweiß bleibt. Für den Himmel passen kühle Töne von Graublau bis Rosa für die Abenddämmerung, und hinter erleuchteten Fenstern sorgt ein warmes Gelb oder Orange für Gemütlichkeit. Holz von Hütten und Zäunen bekommt Braun mit dunkleren Strichen für die Maserung, Eis auf dem See gelingt mit hellem Türkis und ein paar weißen Kratzern, die du mit Wachsmalkreide und Fingernagel freilegst. Wer Wasserfarben nutzt, tupft mit einem trockenen Pinsel weiße Deckfarbe als fallende Flocken auf das fertige Bild.

Für welches Alter und was man damit basteln kann

Der einzelne Baum, das kleine Haus, das Iglu und der Schneeberg haben große Flächen und dicke Linien – ideal für Kinder ab drei Jahren und für die Kita. Hütten, See und Brücke eignen sich für Vorschul- und Grundschulkinder, die Szenen mit Dorf, Bergpanorama und Bahnviadukt sowie die Detailblätter mit Fachwerk, Birkenrinde und Raureif fordern Schulkinder, Jugendliche und Erwachsene. Aus mehreren ausgemalten Blättern entsteht ein Winter-Fensterbild, wenn du sie ausschneidest und hintereinander auf Transparentpapier klebst; als Winterkarte gefaltet freuen sich auch Großeltern. Passende Flocken für den Rand findest du bei den Schneeflocken-Ausmalbildern, und wer seine Landschaft mit Bewohnern füllen möchte, holt sich Fuchs, Hase und Eule bei den Wintertiere-Ausmalbildern.