So werden Ausmalbilder zu leuchtenden Fensterbildern
Druck die Vorlage auf normales, eher dünnes Druckerpapier – das lässt später am meisten Licht durch. Zum Ausmalen eignen sich Buntstifte und Wachsmalkreiden am besten, denn Filzstifte verlaufen beim Öl-Trick leicht. Male kräftig und lass ruhig ein paar Flächen weiß: Schnee, Eisschollen und Schneeflocken leuchten am Fenster gerade dann besonders hell. Danach schneidest du das Motiv entlang der dicken Außenlinie aus. Nun kommt der Trick: Lege das Bild mit der Rückseite nach oben auf eine Zeitung und reibe es mit einem Wattepad dünn mit Speise- oder Babyöl ein. Das Papier wird durchscheinend, die Farben glühen im Gegenlicht wie Glas. Nach einer Nacht Trocknen tupfst du überschüssiges Öl ab und klebst das Bild mit Klebefilm innen an die Scheibe. Wer es ganz ohne Öl mag, legt Transparentpapier auf den Ausdruck, paust die Linien mit einem schwarzen Stift ab und malt das Transparentpapier direkt an.
Welche Vorlage passt zu welchem Alter?
Die sehr einfachen Motive wie Schneemann, Bommelmütze oder große Schneeflocke haben breite Flächen und eine glatte Außenkontur – die schaffen schon Kinder ab drei Jahren mit dicken Wachsmalern, beim Ausschneiden helfen Erwachsene. Ab etwa fünf Jahren klappt das Schneiden mit der Kinderschere selbst, Pinguin, Eisbär oder Rotkehlchen sind dafür ideal. Szenen mit Häuschen oder Pinguinfamilie wirken am Fenster wie kleine Bilderbücher, und der Schneeflockenkranz, die gemusterte Eule und die Norwegerfäustlinge sind etwas für Schulkinder und Erwachsene mit spitzem Buntstift und Bastelmesser. Ein schöner Gedanke für die Kita: Jedes Kind malt ein Motiv, und zusammen entsteht ein ganzes Winterfenster. Noch mehr Ideen findest du bei den Winter-Ausmalbildern, und für einen glitzernden Flockenvorhang lohnen sich die Schneeflocken-Ausmalbilder.





