Was ist ein Wimmelbild – und wie malst du es aus?
Wimmelbilder erzählen viele kleine Geschichten auf einmal; bekannt gemacht hat sie der Münchner Zeichner Ali Mitgutsch mit seinem Buch „Rundherum in meiner Stadt“ von 1968. Auf einem Winter-Wimmelbild passiert überall etwas: Hier rutscht jemand auf dem Eis aus, dort verliert ein Kind die Mütze, am Rand schaut ein Tier neugierig zu. Beim Ausmalen hilft eine feste Reihenfolge: zuerst die großen Flächen wie Himmel, Berge und Hauswände, dann die Figuren und ganz zum Schluss die winzigen Dinge. Schnee wirkt lebendiger, wenn du ihn nicht einfach weiß lässt, sondern die Schatten an Hügeln, Dächern und Fußspuren mit zartem Hellblau oder Flieder anlegst. Für die kleinen Figuren eignen sich frisch gespitzte Buntstifte oder Fineliner besser als dicke Filzstifte – und wenn jede Person eine eigene Mützenfarbe bekommt, findest du sie später schneller wieder.
Für welches Alter – und was du mit den Bildern spielen kannst
Der riesige Schneeball, das Schlittschuhkind am Teich und der Schneeengel haben große Flächen und passen schon für Kinder ab drei Jahren. Eisbahn, Skihang und Rodelhang sind etwas für Kinder ab etwa fünf, der Dorfplatz und der Wintermarkt mit Holzmaserung, Strickmustern und Kopfsteinpflaster fordern Grundschulkinder und Erwachsene. Alle Vorlagen sind druckfertig für A4 und ohne Anmeldung zu haben; weil sie ganz ohne Weihnachtsschmuck auskommen, passen sie auch noch in den Januar und Februar. Eine schöne Spielidee: Male kleine Suchkärtchen mit Details wie dem Hund mit Schal oder dem Fuchs am Waldrand und lass die anderen im fertigen Bild danach suchen – das klappt in der Kita genauso wie auf dem Kindergeburtstag. Ruhigere Schneebilder findest du bei der Winterlandschaft, und wer am liebsten rodelt, schaut beim Schlittenfahren vorbei.





