Waren Flugsaurier Dinosaurier?

Nein – sie waren nahe Verwandte, bilden aber eine eigene Gruppe von Reptilien, die vor rund 230 Millionen Jahren entstand und gemeinsam mit den Dinosauriern ausstarb. Ihre Flügel trugen keine Federn: Eine dünne, zähe Haut spannte sich vom extrem langen vierten Finger bis zu den Hinterbeinen. Der Pteranodon aus der Kreidezeit hatte einen langen Knochenkamm am Hinterkopf und einen Schnabel ganz ohne Zähne, daher sein Name „zahnloser Flügel“; mit bis zu sieben Metern Spannweite segelte er über das Meer und fing Fische. Der kleinere Rhamphorhynchus aus der Jurazeit besaß dagegen nadelspitze Zähne und einen langen Schwanz mit rautenförmigem Segel. Der Quetzalcoatlus erreichte rund zehn Meter Spannweite und lief am Boden auf allen vieren – dabei war er so hoch wie eine Giraffe. Was zur selben Zeit unter ihnen im Wasser schwamm, zeigen die Meeressaurier-Ausmalbilder.

So malst du Flughäute – Tipps nach Alter

Die Flügel sind die größten Flächen auf dem Blatt: Male sie mit langen Strichen vom Körper zur Flügelspitze, dann wirkt die Haut gespannt, und ein Verlauf von Orange innen zu Rot außen lässt sie im Sonnenlicht leuchten. Weil Forscher heute vermuten, dass viele Flugsaurier mit feinem Flaum bedeckt waren, ihre Farben aber nicht kennen, darfst du den Kopfkamm so knallig gestalten, wie du magst. Kinder ab drei Jahren starten mit dem gleitenden und dem sitzenden Pteranodon und dicken Wachsmalern, Vorschulkinder schaffen Fischfang und schlüpfende Küken, die Felsenküste und das Musterblatt sind etwas für Schulkinder und Erwachsene mit spitzen Buntstiften. Bastelidee: Klebt eure fertigen Flugsaurier auf Karton, schneidet sie aus und hängt sie an Fäden in verschiedenen Höhen als Mobile auf – passende Hintergründe zum Aufhängen daneben findet ihr bei den Dinosaurierlandschaften.