Wofür hatte der Parasaurolophus einen Kamm?
Der Kamm war innen hohl: Von den Nasenlöchern führten lange Röhren bis in die Spitze und wieder zurück. Fachleute vermuten, dass der Dinosaurier damit tiefe, weit tragende Töne erzeugte, ähnlich wie eine Posaune, und so seine Herde rief. Wahrscheinlich half der auffällige Kopfschmuck außerdem dabei, Artgenossen von Weitem zu erkennen. Der Parasaurolophus lebte vor rund 75 Millionen Jahren in Nordamerika, wurde etwa neun bis zehn Meter lang und gehörte zu den Hadrosauriern, den Entenschnabel-Dinosauriern. Mit Hunderten kleiner, dicht gepackter Zähne zermahlte er Blätter, Zweige und Nadeln. Beim Fressen stand er meist auf allen vieren, zum schnellen Laufen richtete er sich auf die Hinterbeine auf. Weitere friedliche Riesen findest du bei den Pflanzenfresser-Dinosauriern.
Maltipps nach Alter und eine Bastelidee
Welche Farbe der Parasaurolophus hatte, weiß niemand – du darfst also frei wählen. Schön wirkt ein olivgrüner oder sandbrauner Körper mit einem kräftig roten oder orangefarbenen Kamm; Streifen, die vom Schnabel bis zur Kammspitze laufen, betonen die lange Form. Kinder ab drei Jahren starten mit dem Profil und dem großen Kopfporträt, die nur wenige breite Flächen haben und mit dicken Wachsmalstiften gut gelingen. Ab etwa sechs Jahren machen das schlüpfende Jungtier und die Flussszene mit Spiegelung im Wasser Spaß, das Musterblatt mit Mosaikschuppen ist für geduldige Schulkinder und Erwachsene gedacht – dort wirken Buntstifte in mehreren Abstufungen derselben Farbe besonders lebendig. Alle Blätter druckst du ohne Anmeldung direkt auf A4 aus. Bastelidee: Den ausgemalten Kopf ausschneiden, auf Pappe kleben und an einem Haarreif befestigen – schon trägst du den Röhrenkamm selbst; weitere Vorlagen dafür gibt es bei der Dino-Maske.





