Wie malt man Flügel, die echt aussehen?

Ein Federflügel ist aufgebaut wie bei einem Vogel: Nah am Körper sitzen kleine, rundliche Deckfedern, nach außen folgen die langen Schwungfedern, mit denen geflogen wird. Male deshalb von innen nach außen – am Rücken ein dunklerer Ton, zu den Spitzen hin immer heller, dann wirkt der Flügel luftig. Bei Schmetterlings- und Feenflügeln lohnt es sich, links und rechts dasselbe Muster zu wiederholen, denn echte Schmetterlinge sind spiegelgleich gezeichnet. Drachenflügel bekommen zwischen den Knochenstreben kräftige Farben, die Streben selbst einen dunkleren Rand. Und das Fell? Das darf ruhig zu den Flügeln passen: eine graue Katze mit eisblauen Federn oder eine rote Katze mit goldenen Flügeln. Wie du eine Katze von Grund auf selbst zeichnest, zeigt dir die Anleitung Katze malen.

Für welches Alter – und was man daraus basteln kann

Die sitzende Katze, das schlafende Kätzchen und die runde Katze mit Stummelflügeln haben große Flächen und schaffen schon Kinder ab etwa drei Jahren mit dicken Stiften. Landung, Engelkatze und Drachenflügel passen gut zu Kindergarten- und Grundschulkindern, die beiden Szenen mit Dächern und Wolkenschloss laden zum langen Ausmalen ein, und die Blätter mit Feenflügeln und Ornamentmustern sind für Schulkinder und Erwachsene gedacht. Fliegen können echte Katzen natürlich nicht, aber sie landen dank ihres feinen Gleichgewichtssinns fast immer auf den Pfoten – vielleicht träumen sie deshalb vom Fliegen. Bastelidee: Male eine Flügelkatze aus, klebe sie auf dünnen Karton, schneide sie aus und hänge sie an einem Faden über das Bett; mit mehreren Katzen wird daraus ein Mobile. Wer es noch bunter mag, findet passende Motive bei der Regenbogen-Katze.